Agenturvertrag

Seriöse Agenturen verlangen keine Aufnahmegebühren oder Grundgebühren.

Im Agenturvertrag sollen die Vermittlungsbedingungen (Vermittlungsprofision) genau beschrieben sein. Vorsicht bei exklusiven Modelverträgen. Viele Agenturen wollen Models und Hostessen exklusiv an sich binden, um an die Adressen der Auftraggeber zu kommen. Laut deutscher Rechtsprechung ist solch ein Vertrag sittenwidrig, siehe § 297 SGB III. Wenn also eine Agentur ein Exklusivrecht möchte, muss die Agentur ein monatliches Grundgehalt bezahlen und aus dem Agenturvertrag wird ein Arbeitsvertrag.

Accessoire

Handtaschen, Hüte, Schals, Schmuck, Schuhe, Sonnenbrille, usw. was ein Model /eine Hostess immer zusätzlich mitnehmen sollte.

Alta Moda

Darunter versteht man die hohe italienische Schneiderkunst! Masskleidung (Einzelanfertigung), welche speziell auf die der Jahreszeit entsprechende Kollektion angefertigt wird.

Alta Moda Pronta

Darunter versteht man die industrielle Fertigkleidung /Konfektionsindustrie.

Altersgrenze für Models

Prinzipiell gibt es keine Altersbegrenzung für Models. Ein Blick in die Beilagen jeder beliebigen Tageszeitung oder in Modekataloge zeigt, dass stets Models aus allen Altersgruppen gefragt sind.

Annulation/Annullierung

Die Absage, Kündigung, oder Auflösung einer Buchung.

Anziehhilfe

Gibt es oft bei Modenschauen, um die Models anzuziehen.

Ausbildung als Model

Auch eine Ausbildung als Model, Laufstegtrainings o.ä. sind vor der Bewerbung unwichtig. Zuerst kommt das gewisse Etwas, das Talent für Foto- oder Filmaufnahmen oder auch für den Laufsteg. Ob Trainings sinnvoll sind, bespricht später Eure Agentur mit Euch.

Avantgarde

Die zukunftsorientierte Mode des nächsten Jahrhunderts.

AGB (Allgemeine GeschäftsBedingungen)

In den AGB`s werden die allgemeinen Geschäftsbedingungen niedergeschrieben. Darin stehen ausführlich die Buchungsbestimmungen, Buchungsgrundlagen, Buchungsmodalitäten, wann ein Vertrag annulliert werden kann, Arbeitszeiten des Models, Fotomodellhonorar, Modetarif, Sonderhonorar, Halbtages- oder Stundenbuchungen, Reisekosten, Reisetagessatz bei längeren Reisezeiten zum Arbeitsort, Reisespesen, Zahlungskonditionen, Reklamationen, Haftungsfragen, Nutzungsrechte, und individuelle Bestimmungen der Agentur.

Backstage

Der Bereich hinter der Bühne.

Book / Portofolio / Buch / Mappe

Genannt auch die Fotomappe, mit dem sich ein Model bei Agenturen und Fotografen bewirbt. Diese sollte aus wenigen, aber professionellen Fotos bestehen und dient als Referenz. Coverbilder oder Zeitungsausschnitte sollten in Originalgröße, wenn möglich in DIN A4, abgedruckt sein.

Booker

Personen, die Models und Hostessen vermitteln.

Booking / Buchung / Buchungsmodalitäten

Der Vermittlungsauftrag zwischen Kunden der Agentur und des Models /Hostess. Die Buchungsmodalitäten sind meistens in den AGB der Agenturen beschrieben.

Buyout

Der Zuschlag zum vereinbarten Tageshonorar, wenn der Auftraggeber zusätzlich zu der vereinbarten Produktion noch Werbeeinnahmen generiert. Die Höhe des Buyouts richtet sich nach dem Verhandlungsgeschick der Agentur.

Call Back

Bei einem Call Back sind die Models/ Hostessen bereits aufgrund Ihrer Sedcard vorausgewählt.

Casting

bezeichnet man den Vorstellungstermin beim Kunden, bei dem meistens mehrere Models / Hostessen anwesend sind. Der Auftraggeber überprüft dabei die Fotomappen und die Angaben des Models.

Catwalk / Runway

Die Bezeichnung für den Laufsteg, auf welchem die Präsentation erfolgt.

Choreographie / „Choreo“

Nennt man den Ablauf für eine Show, welche mit den Models vorher einstudiert wurde. Dabei unterscheidet man zwischen einer getanzten und einer rein gelaufenen Choreographie. Models sollten daher auch tänzerische und schauspielerische Talente haben.

Classic Woman

Models über 30 Jahren. Dem Alter eines Models sind heute keine Grenzen mehr gesetzt.

Close up

Nahaufnahmen bei Film und Foto (Gesicht oder Körperteile).

Copyright / Urheberecht

Rechte des Urhebers am eigenen Werk (Fotos, Musik, Filme, Liedtexte, etc.). Das Eigentumsrecht der Werke steht nur dem Urheber zu, Nutzungs- und Vermarktungsrechte können jedoch vom Urheber übertragen werden. Mit einem Copyright sichert sich der Urheber gegen eine unbefugte Nutzung seines Werkes rechtlich ab.

Commission / Kommission

Ist die Gebühr für die Mutteragentur eines Modells / Hostess, welche diese an eine Partneragentur im Ausland oder in einer anderen Stadt vermittelt.

Composite / Sedcard

Ist eine gedruckte oder digitale Fotokarte eines Models auf der Porträtfotos und drei bis vier Ganzkörperfotos zu sehen sind und die Maße des Models beschrieben sind.

Cover / Cover-Shooting

Titelseite eines Magazins. Das Erscheinen auf dem Cover dient zwar als gute Werbung, wird aber nur selten vergütet.

Cuttings

Archiviertes Material über Models und deren Veröffentlichungen.

Dressman

und der Begriff „Mannequin“ waren bis in den 80er Jahren die Bezeichnung für ein Model welches auf den Laufsteg arbeitet. Heutzutage gibt es diverse Begriffe mit verschiedenen Bezeichnungen wie zum Beispiel Laufsteg Model, Foto Model, Werbe Model, usw.

Editorial

Fotoaufnahmen für die redaktionellen Seiten in Zeitschriften, vor allem für Mode- und Beautystrecken. Diese Arbeiten werden nicht sehr gut bezahlt, helfen dem Model aber bekannt zu werden.

Erreichbarkeit

Für jedes professionelle Model ist es notwendig, immer für die Agentur erreichbar zu sein um eventuelle Anfragen von Kunden bestätigen zu können. Daher sind sämtliche Kommunikationswege für eine Kontaktaufnahme der Agentur mitzuteilen, diese sind in erster Linie die Mobilfunknummer und die Email-Adresse.

Etuikleid / Futteralkleid

Figurbetontes, anliegendes, gerade geschnittenes Kleid ohne Kragen in unterschiedlicher Länge. Ab 1918 in Mode, wurde dann in den 60er Jahren als Jackie-Onassis-Kleid bekannt und erlebte Ende der 90er ein Revival.

Event

engl. Begriff für einen Anlass, eine Party oder eine Veranstaltung.

Event-Attendant (Hostess)

Model, das bei einem Anlass für die Betreuung des Publikums zuständig ist. Auch Hostess, Repräsentation oder Host (männlich) genannt.

Exklusivvertrag

Häufig schließen größere Firmen für ihre Werbekampagnen mit einem oder auch mehreren Models einen Exklusivvertrag ab, z.B. Kosmetikkonzerne oder Designer-Labels. Der Vorteil für die Firma: Der Kunde identifiziert die Marke mit einer berühmten Person, dies hat einen hohen Wiedererkennungseffekt beim Kunden zur Folge. Der Vorteil für das Model: Meist eine sehr gute Bezahlung. Der Nachteil für das Model: Es darf nicht für die Konkurrenz werben und muss noch eine Sperrfrist von einigen Jahren erfüllen, bevor es wieder für ein ähnliches Produkt werben darf.

Freie Produktionen

Siehe TFP Shooting.

Fit Model (Anprobemodels)

Bevor die neue Kollektion eines Herstellers in die Produktion geht, muss sichergestellt sein, dass die Kleidung auch bei den Kunden die richtige Passform hat. Dafür wird ein Fit Model verwendet welches genau die Konfektionsgröße hat, in welcher die Artikel produziert werden sollen. Anprobemodels (ohne Traummaße) probieren Kleidung an - das sagt bereits die Jobbezeichnung. Fotoaufnahmen oder Laufstegpräsentationen werden in der Regel mit anderen Models durchgeführt.

Fitting

Bezeichnet die Kleideranprobe vor Fototerminen oder Modeschauen. Es gibt übrigens auch Fitting Models, die auf bestimmte Produktbereiche wie beispielsweise Jeans, Hemden oder auch BHs spezialisiert sind.

Folgebuchung / Re-Engagement

Wenn eine Agentur ein Model an einen Kunden (und damit einen Auftrag) vermittelt und dieser Kunde dann das Model erneut bucht, spricht man von einer Folgebuchung oder von einem Re-Engagement.

Go and See

Sich bei Kunden, Fotografen, Agenturen, etc. vorstellen. Das Model präsentiert seine neuen Bilder und tritt somit mit den Agenturen in Kontakt oder hält den Kontakt aufrecht. Nicht zu verwechseln mit einer Model-Party.

Grössen von Models

Die Konfektionsgrößen für Models (Standard-Größen) reichen i.d.R. von Größe 34 bis Größe 38. Die Mindestkörpergröße für Models, welche auf den nationalen und internationalen Laufstegen arbeiten, liegt normalerweise bei 174 cm für weibliche Bewerberinnen und 184 cm für männliche Bewerber. Bei regionalen Modenschauen (Hausmodenschau) werden oft schon Models ab 167 cm gebucht. In der Zwischenzeit etablieren sich aber auch immer mehr Models mit Übergrößen. Foto-; Werbe- und Gesichtsmodels weichen von den „Standardgrößen“ ab. Daher kann es auch vorkommen, dass eine Dame mit nur 165 cm trotzdem als Fotomodel erfolgreich arbeiten kann, weil sie beispielsweise für eine „Zahnpasta“-Werbung die schönsten Zähne hat. Eine schöne Proportion zur Körpergröße, eine gute Haut und ein offenes, selbstbewusstes Auftreten öffnen mehr Türen in der Model-Branche als eine extrem schlanke oder muskulöse Figur. In der Model Branche ist daher alles möglich. Siehe auch Oversize-Model / Big Beauty / Plus size Model / Petite Model / Teilkörpermodel

Habilleuse / Anziehhilfe

Hilft bei Modenschauen, die Models hinter der Bühne anzuziehen. Sie bereitet die Kleider vor und verstaut diese auch wieder.

Hair Stylist

Coiffeur / Friseur, der die Haare des Models vor dem Auftritt pflegt und frisiert.

Hand-Model

Model mit besonders schönen und gepflegten Händen.

Haute Couture / Alta Moda

franz. hohe Schneiderkunst. Exklusive Masskleidung nach Modellen einer der Jahreszeit entsprechenden Kollektion, deren erste Vorführung als richtungsweisend für die allgemeine Mode gilt. Die Haute Couture wurde in Paris begründet und folgte in den 60er Jahren mehr den jugendlichen Ansprüchen. Sie wurde zunehmend beeinflusst durch die Modellgestaltung im Rahmen des Prêt-à-porter.

Hausmodenschau / Mode Apero

Werden regionale Modenschauen bezeichnet, bei denen Models meist einen Einkaufsgutschein als Modelgehalt erhalten. Die Models werden aus der Kundschaft des Geschäfts angeworben.

Head Sheet

Plakat/Poster mit Porträt-Aufnahmen aller Models einer Agentur.

High Heels

Als High-Heels bezeichnet man Damenschuhe mit Absätzen ab einer Höhe von etwa 10 Zentimeter. Diese Schuhbezeichnung orientiert sich also nur an der Absatzhöhe und ist unabhängig von anderen Merkmalen, wie beispielsweise dem Schaftschnitt (Sandalette, Deux Piece, Flamenco-Pumps etc.), der Schafthöhe (Halbschuh, Bootee oder Stiefel), dem Schaft- und Sohlenmaterial, oder der Absatzform. Schuhe mit einer geringeren Absatzhöhe als 10 Zentimeter werden ihrem Modell entsprechend bezeichnet (Pumps, Sandalette usw.) Schwarze High Heels gehören zur Grundausstattung eines jeden Models; darin zu laufen sollte geübt sein.

Hippie-Mode

Unkonventionelle, farbenfrohe Kleiderzusammenstellung. Mitte der 60er Jahre in den USA aufgekommen. Der Hippie-Look wird ständig recycelt und genau wie die Musik modifiziert.

Honorar

Die Bezahlung für einen Job unter anderem abhängig von der Bekanntheit des Models sowie von der Art und dem Umfang des Auftrages ist

Host / Hostess / Hosting / Event-Attendant

Model, das bei einem Anlass für die Betreuung des Publikums zuständig ist. Auch Hostess, Repräsentation oder Host genannt.

Hot Pants

Sehr kurze, gerade das Gesäß bedeckende Shorts (Wird oft bei Promotion-Einsätzen auf Rennstrecken verwendet).

Hüfthosen

Nicht in der Taille, sondern auf der Hüfte sitzende Hosenform.

Indoor-Shooting

Fotoshooting in einen geschlossenen Raum, überdacht, wetterunabhängig. Das Gegenteil davon ist Outdoor-Shooting. Outdoor-Shootings sind daher wetterabhängig und können kurzfristig wegen schlechtem Wetter abgesagt werden. Je nach Vertrag gibt es einen Ersatztermin, Lohnminderung oder Lohnausfall.

Jeans Model / Wäsche-Model

Model für ein bestimmtes Körperteil. Siehe auch Fit Model.

Kartei

Das Herzstück jeder Modelagentur. In der Kartei sind alle Models gespeichert, die von der Agentur vertreten werden. Die Kartei wird heute oft in elektronischer Form per Computer geführt und stets aktualisiert.

Katalogaufnahmen

Guter Job im Modelbereich, da häufig über mehrere Tage produziert wird.

Kimono

Kaftanartiges, vorne übereinander geschlagenes und gegürtetes Kleidungsstück aus Japan mit weiten, angeschnittenen Ärmeln.

Knickerbocker

Hose mit Bundabschluss unter dem Knie.

Kollektion

Aus mehreren Teilen bestehende Auswahl von Musterentwürfen eines Modeschöpfers, die saisonal gezeigt wird (Frühjahr-/Sommer und Herbst-/Winterkollektion) oder ein bestimmtes Motto interpretiert.

Kommission / Commission

Gebühr für die Mutteragentur eines Models, die dieses Model an eine Partneragentur im Ausland oder in einer anderen Stadt vermittelt.

Konfektion

Fabrikation von Fertigkleidung in Serien. Um 1900 verstärkt für Damenkleidung eingeführt, endgültige Durchsetzung nach dem ersten Weltkrieg.

Korsage

Auf Figur gearbeitetes, oft versteiftes, dekolletiertes, ärmelloses Kleideroberteil.

Kostüm

Zweiteiliges Ensemble für die Dame, das aus Rock und Jacke besteht und durch Bluse und Weste ergänzt wird.

Label

Bezeichnung für das Etikett (Marke), unter dem eine Kollektion verkauft wird.

Laser-Card

Hat die Funktion einer Sedcard, ist aber weniger aufwendig produziert; besteht nur aus Vorder- und Rückseite.

Lingerie

Sammelbegriff für feine Nacht- und Unterwäsche.

Location / Set

In der Szene ein gebräuchlicher Begriff für die Bezeichnung des Orts, an dem die Foto-/Filmproduktion stattfindet.

Lurex

Gold-, silber- oder kupferfarben glänzendes Effektgarn.

Make up Artist / Visagist / Hair Stylist

Schmink- und Make up-Künstler, welche häufig auch für die Frisuren der Models zuständig sind.

Mannequins (weiblicher Begriff für Model)

Laufsteg-Models, die hauptsächlich für Modeschauen gebucht werden. „Dressman“ und der Begriff „Mannequin“ waren bis in den 80er Jahren die Bezeichnung für ein Model welches auf den Laufsteg arbeitet. Heutzutage wird bei dem Begriff „Model“ nicht mehr unterschieden. Daher gibt es jetzt Laufsteg-Model, Fotomodel, Werbemodel usw.

Mieder

Umfassende Bezeichnung für hautenge, oft elastische Damenunterbekleidung, zu welcher BH, Korsett, Korselett, Miederhose und -rock gehören. Jean-Paul Gaultier und seine prominente Kundin Madonna machten das Mieder auch als modische Oberbekleidung salonfähig.

Mode-Apero

Modenschau im kleineren Rahmen. Wird meist im Verkaufsgeschäft selbst durchgeführt (Siehe auch Hausmodenschau).

Modefotografen

Fotografen, die sich auf die Modefotografie und die Arbeit mit Models spezialisiert haben.

Model-Vertrag

Persönlichkeitsrecht + Urheberrecht = Nutzungsrecht Bei Fotoshootings treffen grundsätzlich das Recht des Modells am eigenen Bild und das Urheberrecht des Fotografen aufeinander. Ohne einen gemeinsamen Vertrag sind die entstandenen Bilder für beide Seiten nicht nutzbar. Der Vertrag beinhaltet von daher immer eine Klausel, in der beide Parteien (Model und Fotograf) Regelungen über die Nutzung der gemeinsam geschaffenen Bilder treffen. Desweiteren sollte im Modellvertrag Art und Inhalt der Aufnahmen möglichst genau festgelegt sein, sowie das Honorar, das vom Fotografen an das Model gezahlt wird. Handelt es sich um einen sogenannten Paytest, bei dem das Model einen Fotografen für die Aufnahmen bezahlt, wird entsprechend das Honorar im Vertrag festgelegt, welches der Fotograf vom Model bekommt. Modelling Erfolgreiches Modelling erfordert eine professionelle Arbeitseinstellung. Dazu gehören z.B. Zuverlässigkeit, gepflegtes Aussehen oder auch Pünktlichkeit. Diese Eigenschaften solltet Ihr also mitbringen, zumindest jedoch die Bereitschaft zeigen, euch diese Eigenschaften anzueignen.

New Faces

In Fachkreisen die Bezeichnung für neu entdeckte Models, die am Anfang ihrer Karriere stehen (auch Newcomer genannt).

Option

Terminverbindliche Reservierung eines Models. Kann bis kurz vor dem Auftragstermin durch den Kunden kostenlos annulliert werden.

Optionär

Kunde, der ein Model terminverbindlich reserviert, sich aber noch nicht für eine definitive Buchung entscheiden kann oder will.

Oversize

engl.: Übergröße. Ein mehrere Konfektionsgrößen zu groß wirkender Schnitt mit hängenden Schultern und etwas zu langen Ärmeln/Beinen; typischer Look der 80er Jahre.

Oversize-Model / Big Beauty / Plus size Model

Model für größere Konfektionsgrößen. (Übergrößen)

Pagenschnitt

Typischer, glatter Frauenkurzhaarschnitt der 20er Jahre, der von Chanel lanciert wurde.

Paillette

Glitzerndes, gestanztes und gelochtes Metall- oder Kunststoffplättchen zur Dekoration von Kleidungsstücken.

Paisley

Orientalisches Muster mit typischem Palmettenmotiv, das wie ein an der Spitze eingerolltes Palmenblatt wirkt. Benannt nach einer schottischen Stadt.

Parka

Knielange Jacke mit großen Schubtaschen, Tunnelzug am unteren Rand und mit Kapuze. War als Wetterkleidung für Soldaten gedacht, daher im Original olivgrün.

Patchwork

engl.: Flickwerk. Dekorative Zusammensetzung diverser Stoff- oder Lederteile verschiedenster Muster und Farben.

People-Fotografen

Werbefotografen, die sich auf die Fotografie von Menschen und auf die Arbeit mit Halbprofi- oder Profimodels spezialisiert haben, aber auch häufig Laienmodels buchen. Sie verfügen über eine eigene Model-Kartei und prägen oft den Stil dieser Models.

Petite Model

Kleineres Model mit gleichen Proportionen wie die großen Models.

Petticoat

Steifer Unterrock mit Volants, Rüschen o.ä., oft in mehreren Stufen.

Plissee

Feine, mechanisch in das Gewebe fixierte Falten, die den Stoff partiell oder flächendeckend strukturieren können.

Plus size Model / Big Beauty / Oversize Model

Model für größere Konfektionsgrößen.

Pola / Polaroid

Zum Überprüfen des Lichts und der Kameraeinstellung macht der Fotograf zu Beginn seines Shootings so genannte "Polas" bzw. Polaroids. Solche Aufnahmen werden häufig auch beim Casting gemacht.

Polohemd

Hemd in Schlupfform mit kurzer Knopfleiste und meist kurzen Ärmeln. Elastischer Stoff. Wurde mit dem Aufkommen des Polospiels in England 1869 als Sportkleidung getragen.

Portfolio / Buch / Mappe / Book

Fotomappe, mit der sich die Models bei Agenturen, Fotografen oder Castings vorstellen. Sie sollte eine nicht zu umfassende Auswahl der besten und professionellsten Fotos oder Arbeitsbelege (Cover, Zeitungsausschnitte) des Models beinhalten, wenn möglich in DIN A4-Grösse.

Posing

Posieren für die Kamera oder vor Publikum. Es gibt ein freies Posing (nach eigenen Ideen) und ein Posing nach Anweisungen.

Prêt-à-porter / Alta Moda Pronta

franz.: „fertig zum Tragen“. Unkonventionelle Fertigkleidung, von Modeschöpfern der Haute Couture und eigenständigen Designern entworfen. Sie ist zu einer selbständigen Moderichtung zwischen Haute Couture und Konfektionsindustrie geworden.

Prints

Drucksachen.

Pumps

Ein beliebter Damenschlupfschuh, der weit ausgeschnitten ist und ohne Schnürung oder Riemen mit unterschiedlicher Absatzhöhe getragen wird.

Punk-Look

Anti-Mode mit unkonventionellen Frisuren und Haarfarben. Punk ist eine immer wieder aktuelle, Anfang der 70er Jahre in London entstandene Jugendbewegung, die zunächst eine Protesthaltung gegenüber der Gesellschaft demonstrieren wollte. Seither bedient sich auch die Haute Couture immer wieder der Elemente des Punk.

Retro-Look

Rückgriff auf die Moden der Vergangenheit.

Revers

Jacken- oder Mantelaufschlag, der mit der Spiegelnaht am Kragen ansetzt.

Rising Star

Wenn aus einem New Face oder Newcomer das Topmodel von morgen wird.

Royalities

Foto-Nutzungsrechte im Werbebereich (Verwertungsrechte). Sie werden neben den Stunden- oder Tagesgagen extra honoriert. Vergleichbar mit einem Buyout.

Röhrenhose

Eng anliegende Hose mit schmalen, gerade fallenden Beinen.

Running Order

Ablaufplan, auf welchem vermerkt ist, welches Model wann mit welchem Kleidungsstück über den Laufsteg läuft (Siehe auch Choreographie).

Runway / Catwalk

Andere Bezeichnung für Laufsteg.

Sakko

Schneidermäßig ausgestattete Herrenjacke, die mit einer Anzughose aus demselben Stoff oder mit einer Kombinationshose getragen werden kann.

Schlaghose

Typische, am Bund und den Oberschenkeln enge und vom Knie ab kegelförmig ausschwingende Hosenform der 70er Jahre, die in den 90er Jahren ein Revival erlebte.

Sedcard / Composite

Gedruckte Fotokarte des Models, meistens im A5-Format.Diese enthält meistens ein Porträtfoto auf der Vorderseite und drei bis vier Fotos auf der Rückseite mit den Maßen des Models. Sie wird als repräsentativ an zukünftige Kunden/Fotografen geschickt.

Seide

Tierische Faser aus den zu Kokons von Seidenraupen. Durch unterschiedliche Verarbeitung der Faser werden verschiedene Qualitäten erzeugt.

Set / Location

Der Ort, an dem die Foto-/Filmproduktion stattfindet.

Scout

Talentsucher, der überall und zu jeder Tageszeit nach neuen Models sucht und sie anspricht, oft im festen Auftrag einer Agentur.

Shooting

Bezeichnung für die eigentliche Foto-Produktion.

Showroom

Ausstellungsraum. Die neuen Kollektionen werden dort von Models vorgeführt und anschließend verkauft.

Spenzer

Knapp taillenlange Jacke, ursprünglich nur von Herren getragen.

Spesen

Auslagen des Models für Fahrt, Essen, Trinken, Übernachtung, Taxi u.Ä. Diese werden dem Model durch den Kunden zurückerstattet. Die Höhe der Spesen muss im Arbeits- oder Tarifvertrag festgehalten sein.

Spitzen

Zartes, textiles Flächengebilde mit kunstvoller, dichter Musterung auf durchsichtigem Grund, das manuell oder maschinell gestickt, gewebt, geklöppelt oder gehäkelt wird.

Sportswear

Sammelbegriff für bequeme, lässig-sportliche Alltags- und Weekendkleidung mit Anlehnungen an alle möglichen Sport- und Active-Wear-Stücke. Sportswear ist extrem dem Trend unterworfen und kann von der Pilotenjacke bis zum Buschhemd alles sein.

Statist / Komparse

Schauspieler mit einer kleinen Nebenrolle in einem Film/einer Serie (ohne Textrolle).

Still-Lifes / Stills

Fotos, auf denen nur Gegenstände zu sehen sind (Stilleben).

Sweatshirt

Ursprünglich Oberteil des Jogging-Anzuges.

Swinger

Taillenkurze, weit schwingende Jacke mit glockig fallendem Rücken, als Mantel bis zum Knie reichend.

Stylist

Sorgt bei Shootings für den perfekten Sitz der Kleider, stattet die Models mit Accessoires aus oder arrangiert das Fotoset.

Teilkörper-Models

Models mit sehr schönen Händen, Füssen, Beinen oder anderen Körperteilen.

Telefonnummern und Adressen

Telefonnummern und eigene Adresse sollten nie an einen Kunden gegeben werden. Die Kontaktaufnahme hat immer über die Agentur zu erfolgen.

Testshooting auf TFP Basis

(englisch, kurz: TFP, auch time for pictures) steht in der Fotografie für eine Vereinbarung zwischen einem Fotomodel und einem Fotografen, bei der das Model nicht mit einer Gage, sondern mit den Resultaten des Fotoshootings für seine Dienste entlohnt wird. Für alle Beteiligten – Fotograf, Stylist, Visagist und Model - interessant, um neue Fotos für die Mappe zu bekommen. Tests werden manchmal auch "freie Produktionen" genannt, weil sie erst hinterher Magazinen zur Veröffentlichung angeboten werden.

Trenchcoat

Allzweckmantel aus glattem und strapazierfähigem Gewebe. Wurde bekannt durch Filmdetektive.

Twinset

Zusammenstellung aus Pullover und einer in Material und/oder Muster passenden Strickjacke.

Urheberrecht / Copyright

Recht an einem künstlerischen Werk (z.B. Foto, Musikstück, Video, Songtext, Buch). Die Werke des Urhebers sind durch das Urheberrecht geschützt und dürfen ohne Einwilligung des Urhebers (z. B. Fotograf, Kunde, Maler, Verfasser) nicht weiter verwendet oder vervielfältigt werden.

Unseriöse Vermittlung

Vorsicht ist geboten, wenn Zahlungen geleistet werden sollen, bevor eine Vermittlung als Model / Hostess erfolgt ist. Häufig werden Leistungen wie Fotomodell- und Schminkkurse, die Erstellung von Sedcards, etc. für ein überhöhtes Entgelt angeboten, obwohl keine Vermittlungstätigkeit vorliegt. Sedcards (Mappen mit Aufnahmen des Fotomodells in verschiedenen Posen und den vermittlungs-relevanten Daten) sind in der Fotomodellvermittlungsbranche üblich. Sie müssen vom Fotomodell bezahlt werden, möglicherweise durch Verrechnung mit eingehenden Fotomodellhonoraren. Während seriöse Agenturen die Sedcards für eine erfolgreiche Vermittlungstätigkeit benötigen, beabsichtigen unseriöse Agenturen (meist unbrauchbare) Sedcards zu überhöhten Preisen zu verkaufen.

Visagist / Make up Artist

Schmink- und Make up-Künstler, die häufig auch gleichzeitig für die Frisuren der Models zuständig sind.

Wäsche-Model

Model mit einem perfekten Körper, das dadurch besonders für Wäsche- oder Bademodenproduktionen gebucht wird.

Wespentaille

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine besonders schmale Taille, wie sie bis Anfang des Jahrhunderts durch das Korsett geformt wurde.

Werdegang

Eine Auflistung von ausgeführten Aufträgen eines Models (Referenzen-Sammlung), welche am besten in chronologischer Reihenfolge verfasst ist

Young Faces

Agenturbezeichnung für junge Models, die am Anfang ihrer Karriere stehen, auch New Faces oder Newcomer genannt.

Ausbildung Hostess

Hostessen bzw. Fremdsprachenhostessen und -stewards betreuen Geschäftsleute und Besucher und arbeiten häufig im Auftrag von Verkehrsämtern, Fremdenverkehrsvereinen, Kurverwaltungen, Messe- oder Kongressveranstaltern oder auch Reiseunternehmen. Sie helfen dabei, Messen, Meetings, Konferenzen und Kongresse zu organisieren, planen Kulturreisen, stehen für Auskünfte und Informationen zur Verfügung, veranstalten Stadtführungen oder führen durch kulturelle Großveranstaltungen. Hostessen bzw. Fremdsprachenhostessen und -stewards arbeiten hauptsächlich für Messe- und Kongressveranstalter. Auch in Flughafenbetrieben oder Unternehmen der Binnenschifffahrt sind sie tätig. Darüber hinaus können sie auch bei Reiseveranstaltern, Kurverwaltungen, Event- oder Medienagenturen beschäftigt sein.

Berufsbild Hostess

Hostessen bzw. Fremdsprachenhostessen und -stewards betreuen und begleiten Touristen und Geschäftsleute. Im Begleitservice haben sie etwa die Aufgabe, einen Kunden bei einem Termin oder einem Ausflug zu betreuen. Dabei wird viel Wert gelegt auf eine leichte und gepflegte Konversation, auf gute Manieren, eine tadellose äußere Erscheinung und Zurückhaltung. In der Tourismusbranche begleiten sie Reisegäste zum Flughafen oder Bahnhof, repräsentieren das Reiseunternehmen gegenüber den Leistungsträgern (Hotels, Agenturen) sowie einer anspruchsvollen, je nach Einsatzgebiet auch internationalen Kundschaft. Sie übernehmen Dienstleistungsaufgaben, die die Betreuung und Information der Feriengäste umfassen sowie die reisetechnische Organisation vor Ort. Dabei arbeiten sie eng mit den verschiedenen Dienststellen eines Unternehmens zusammen.  

Voraussetzungen für Hostess

Für diese Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. Mindestvoraussetzung für den Zugang zur Ausbildung ist in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss, wobei von den Schulen gute Englischkenntnisse und oft auch Grundkenntnisse in Französisch vorausgesetzt werden. Eine vorherige Berufsausbildung oder Berufserfahrungen werden nicht verlangt. Die Schulen führen häufig ein Auswahlverfahren durch. Im Eignungstest werden vor allem die sprachlichen Fähigkeiten überprüft. Darüber hinaus wird auf die soziale Kompetenz und die positive Ausstrahlung der Bewerber und Bewerberinnen Wert gelegt.  

Berufsbild Promoter (auch Promotionjob genannt)

Der Promotionjob ein auf Zeit bezahlte Tätigkeit, welche Verkaufsfördernd wirken. Die Promotion-Aktion ist ein Marketing Instrument zur Verkaufssteigernd eines Produktes.
Sales-Promotion = Verkaufsförderung.
Verkostung eines Lebensmittelprodukt im Suppermarkt.
Merchandising = visuelle Werbung für ein Produkt!
Ein Kinofilm, bei welchen die Promoter Werbeartikel wir T-Shirt, Schlüsselanhänger usw. mit dem Logo des Kinofilm verkaufen.
Street-Promtion = Werbung in Laufzonen, wie Fußgängerzone, oder Eingangsbereich von Einkaufszentren. Dabei werden meistens nur Flyer / Broschüren verteilt.
Moderation = Produkterklärung auf einer Bühne mit Mikrofon.
Eine schlagfertige Moderation wo auch das Publikum oder ein Gesprächspartner mit eingebunden ist, wird oft auf Verkaufsmessen genutzt.
Sampling = kostenlose Proben welche an die Besucher verteilt werden.
Produkt-Marketing = hervorheben von den positiven Eigenschaften eines Produktes.
Der Kunde soll damit zu Wiederholkäufen angeregt werden
Längerfristige Kampagnen werden meistens mit sogenannten Powerjobbern besetzt. (Hauptberuf)
Kurzfristige Promotion Aktionen, sind ideal für Studenten, und Gelegenheitsjobber.  

Promotion Kleidung.

Promoter haben dabei meistens dabei eine trendige Kleidung (Promotion Kleidung) an, welche das Produkt bzw. die Marke bewirbt. Sie wird vom der Firma zur Verfügung gestellt und muss am Ende der Aktion zurück gegeben werden.
Es gibt verschiedene Arten von Promotion-Kleidung.
- Das kann von einer Küchenschürzte mit Logo des Produktes wie „Maggie“ sein.
- Eine Comic Figur wie Mickey Mouse
- Rennanzug für eine Automarke
- Sexy Kleidung für einen Unterwäsche-Hersteller